25 Feb
2011
Ich habe mir vorgenommen, einige Politiker der Grünen einmal unter die Lupe zu nehmen. Anlass dazu war der sogenannte “Plagiats-Skandal” unseres Verteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg.
Welche Rolle spielte Jürgen Trittin? Dieser Mann hat nichts besseres zu tun, als Guttenberg als “Hochstapler, der keine Nachsicht verdient” zu bezeichnen und bei der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages Guttenberg so scharf anzugriffen, dass man in Erwägung zog, ihn wegen übler Nachrede anzuzeigen. Als mir das zu Ohren kam, habe ich beschlossen, Herrn Trittin mal genauer unter die Lupe zu nehmen und habe mir die Frage gestellt, ob seine Kritik glaubwürdig ist. Bei meinen Recherchen bin ich auf einige Fakten gestoßen. Deshalb erkläre ich hiermit, dass ich Jürgen Trittin als den unglaubwürdigsten Politiker in der deutschen Parteienlandschaft halte.
Warum?
Zuerst schaute ich mir einmal seinen Lebenslauf an. Dort las ich, dass Trittin mal Kommunist war. Er war Mitglied des in Hamburg gegründeten Kommunistischen Bundes (KB), einer linksradikalen, maoistisch orientierten Organisation. Er schien Anfang der 1980er Jahren eine “komplette Wandlung” vollzogen zu haben, denn da trat er erst den Grünen bei.
Mein erstes Fazit: Trittin ist ein ehemaliger Kommunist, der die Umweltpolitik zu seinem Steckenpferd macht. Schon ein Widerspruch in sich. Eigentlich müsste er sich mit Gregor Gysi und Gesine Lötzsch gut verstehen.
Als zweites schaute ich mir an, ob Herr Trittin sich gern einmal im Ton vergreift und wurde auch dort fündig. 2001 unterstellte er dem damaligen Generalsekretär der CDU Laurenz Meyer, er habe “die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen”. Später relativierte er seine Aussage, es gab jedoch keine Entschuldigung in Richtung Laurenz Meyer.
Mein zweites Fazit: Jürgen Trittin ist ein Mensch, der arrogant ist. Zudem redet er erst, und denkt dann. Solche Politiker braucht Deutschland nicht.
Als Drittes recherchierte ich, ob Jürgen Trittin selbst in Skandale verwickelt war und wurde auch dort fündig. Im Jahr 2000 nutzte er dienstlich erworbene Bonusflugmeilen für private Zwecke, als er mit seiner Lebensgefährtin von Berlin nach Stuttgart oder von Berlin-über München-nach Pisa flog. Er hat dieses Fehlverhalten bis heute nicht aufgeklärt. Er sparte sich also auf unsere Kosten die Flugtickets für seinen Urlaub und bezeichnet andere als Hochstapler.
Mein drittes Fazit: Herr Trittin, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Es gibt bestimmt noch einiges, was Jürgen Trittin auf dem Kerpholz hat. Aber diese drei Punkte zeigen den wahren Charakter dieses Grünen Politikers.
2 KommentarePolitik
Tags: Die Grünen, Politik, Politiker, Skandale
Josef Trittein
1 Mrz 2011
Liest sich sehr profund, diese Recherche.
Frank Sprenger
3 Mrz 2011
Geehrter ad
bezüglich Trittin sei ergänzend hingewiesen, daß der kommunistisch/maoistische Studentenbund zum Zeitpunkt 1980 ebenfalls Heimat von Ulla Schmidt (Gesundheitsmin. a.D.) war (Mitglied von 76-80 -> sanach Eintritt SPD.
Trittin wechselte zur gleichen Zeit zu den Grünen -> zu OTTO (Schily) ins “Tulpenfeld”
(im Bonner Abgeordnetenviertel) und OTTO ging von den Grünen und JOSCHKA zur SPD. So verstanden Sie sich bis heute interfraktionell auf´s Beste und wenn sie nicht nach Berlin ……Die Bannmeile ist extra dafür das Wähler den Sumpf nicht erkennen. Frank